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Adolf Hitler

Privates Testament 1945

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               Mein privates Testament.

               Da ich in den Jahren des Kampfes
glaubte, es nicht verantworten zu können, eine
Ehe zu gründen, habe ich mich nunmehr vor Be-
endigung dieser irdischen Laufbahn entschlos-
sen, jenes Mädchen zur Frau zu nehmen, das
nach langen Jahren treuer Freundschaft aus
freiem Willen in die schon fast belagerte Stadt
hereinkam, um ihr Schicksal mit dem meinen zu
teilen. Sie geht auf ihren Wunsch als meine
Gattin mit mir in den Tod. Er wird uns das er-
setzen, was meine Arbeit im Dienst meines Volkes 
uns beiden raubte.

             Was ich besitze, gehört - soweit es
überhaupt von Wert ist - der Partei. Sollte
diese nicht mehr existieren, dem Staat, sollte


auch der Staat vernichtet werden, ist eine weitere
Entscheidung von mir nicht mehr notwendig.

             Ich habe meine Gemälde in den von mir im
Laufe der Jahre angekauften Sammlungen niemals
für private Zwecke, sondern stets nur für den
Ausbau einer Galerie in meiner Heimatstadt Linz
a. d. Donau gesammelt.

             Dass dieses Vermächtnis vollzogen wird,
wäre mein herzlichster Wunsch.

             Zum Testamentsvollstrecker ernenne ich
meinen treuesten Parteigenossen
             Martin Bormann.
Er ist berechtigt, alle Entscheidungen endgültig
und rechtsgültig zu treffen. Es ist ihm gestattet,
alles das, was persönlichen Erinnerungswert besitzt,
oder zur Erhaltung eines kleinen bürgerlichen Lebens
notwendig ist, meinen Geschwistern abzutrennen,
ebenso vor allem der Mutter meiner Frau und meinen,
ihm genau bekannten treuen Mitarbeitern und Mit-


arbeiterinnen, an der Spitze meinen alten Sekre-
tären, Sekretärinnen, Frau Winter, usw., die mich
jahrelang durch ihre Arbeit unterstützten.

             Ich selbst und meine Gattin wählen, um
der Schande des Absetzens oder der Kapitulation
zu entgehen, den Tod. Es ist unser Wille, sofort
an der Stelle verbrannt zu werden, an der ich
den größten Teil meiner täglichen Arbeit im
Laufe eines zwölfjährigen Dienstes an meinem
Volke geleistet habe.

Gegeben zu Berlin, den 29. April 1945, 4.00 Uhr

                                     Adolf Hitler

als Zeugen:                          als Zeuge:
Martin Bormann                       Nicolaus von Below
Dr. Goebbels




Quelle:

  1. Werner Maser, Externer Link
    Hitlers Briefe und Notizen

    Düsseldorf 1973

Siehe auch:

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© Jürgen Langowski 2016